
|
|
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
| dizzy_M

| | Anmeldungsdatum: 29.04.2006 | | Beiträge: 3952 | |
|
Verfasst am: 06.09.2006, 19:53 Titel: |
|
|
und was machst du morgen? das, was du immer tust. Sprüche klopfen ... bin heute mal auch aggro eingestellt, pech gehabt. _________________ And then your heart gets bored with your mind and it changes you |
|
| Nach oben |
|
 |
| The Incoming Comet

Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 29.04.2006 | | Beiträge: 5511 | | Wohnort: DD |
|
|
| Nach oben |
|
 |
|
Verfasst am: 06.09.2006, 20:08 Titel: |
|
|
| Abmarsch |
|
| Nach oben |
|
 |
|
Verfasst am: 06.09.2006, 20:37 Titel: |
|
|
Hey, ich bin vom Land  |
|
| Nach oben |
|
 |
| MICHA

| | Anmeldungsdatum: 18.04.2006 | | Beiträge: 6424 | |
|
Verfasst am: 06.09.2006, 22:25 Titel: |
|
|
| The Incoming Comet hat folgendes geschrieben: |
| MICHA hat folgendes geschrieben: |
| ich rauche wieder |
Aber doch wohl hoffentlich nicht den Nougat, oder? :?  |
 _________________ Arbeiter der Liebe! |
|
| Nach oben |
|
 |
|
Verfasst am: 10.09.2006, 17:01 Titel: |
|
|
| Mach erstmal Deine Hausaufgaben "sing" |
|
| Nach oben |
|
 |
| dizzy_M

| | Anmeldungsdatum: 29.04.2006 | | Beiträge: 3952 | |
|
Verfasst am: 14.12.2006, 17:22 Titel: |
|
|
Gottfried Benn
Blaue Stunde
I
Ich trete in die dunkelblaue Stunde -
da ist der Flur, die Kette schließt sich zu
und nun im Raum ein Rot auf einem Munde
und eine Schale später Rosen – Du!
Wir wissen beide, jene Worte,
die jeder oft zu anderen sprach und trug,
sind zwischen uns wie nichts und fehl am Orte:
dies ist das Ganze und der letzte Zug.
Das Schweigende ist so weit fortgeschritten
und füllt den Raum und denkt sich selber zu
die Stunde – nichts gehofft und nichts gelitten –
mit ihrer Schale später Rosen – Du.
II
Dein Haupt verfließt, ist weiß und will sich hüten,
indessen sammelt sich auf deinem Mund
die ganze Lust, der Purpur und die Blüten
aus deinem angestammten Ahnengrund.
Du bist so weiß, man denkt, du wirst zerfallen
vor lauter Schnee, vor lauter Blütenlos,
totweiße Rosen, Glied für Glied – Korallen
nur auf den Lippen, schwer und wundengroß.
Du bist so weich, du gibst von etwas Kunde,
von einem Glück aus Sinken und Gefahr
in einer blauen, dunkelblauen Stunde
und wenn sie ging, weiß keiner, ob sie war.
III
Ich frage dich, du bist doch eines andern,
was trägst du mir die späten Rosen zu?
Du sagst, die Träume gehn, die Stunden wandern,
was ist das alles: er und ich und du?
«Was sich erhebt, das will auch wieder enden,
was sich erlebt – wer weiß denn das genau,
die Kette schließt, man schweigt in diesen Wänden
und dort die Weite, hoch und dunkelblau.» |
|
| Nach oben |
|
 |
| dizzy_M

| | Anmeldungsdatum: 29.04.2006 | | Beiträge: 3952 | |
|
Verfasst am: 13.11.2007, 19:14 Titel: |
|
|
ich mach das mal in den Thread, der Übersicht wegen, nicht wahr
| curecurecure hat folgendes geschrieben: |
Wie hat dir denn das Buch gefallen, M? |
also, Pascal Mercier: Nachtzug nach Lissabon nicht einfach, was zu einem Buch zu sagen, von dem man weiß, dass es jemandes Lieblingsbuch ist.
vom Inhalt fand ich es ansprechend. ein Mensch verlässt seine gewohnte Umgebung, steigt quasi komplett aus seinem Leben aus...usw. Das hat Spannung aufgebaut, was passiert mit ihm und wieso, weshalb, warum. Auch wie das Geschehen mit dem Eintauchen in ein anderes Land, Portugal, und ein anderes Schicksal, verbunden ist, fand ich gut... Ideen und Gedanken, die angesprochen und erläutert werden, machen Sinn für mich, eben das Behandeln von den großen Fragen des Lebens, der -ähm- philosophische Grundton, darin konnte ich mich auch wiederfinden. was mich gestört hat mit der Zeit, war der Stil. wie der Leser quasi ständig an die Hand genommen wird, durch unzählige Fragen, die sich der Protagonist bzw. der Erzähler zu jedem bisschen stellt. das ist ein bissl schleppend und anstrengend, diese Fragen ergeben sich im Leser vielleicht auch so, ohne dass sie "aussgeprochen" werden müssen... auch wird öfter Information wiederholt, die 2,3 Seiten vorher erwähnt worden war...fand ich auch manchmal ein bissl unnötig. und der Schluss hat bei mir leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen, ich weiß nicht warum, es wirkte ein bissl ergebnislos auf mich, aber vielleicht war das beabsichtigt... nun
Es war jetzt keine persönliche Offenbarung, aber, ich finde es durchaus wirkungsvoll und mit wichtigen und guten Denkansätzen versehen, was die Lebensgestaltung betrifft, wie man vielleicht Irr-und Umwege erkennen könnte, wenn in Stunden der Besinnung ( klingt das kitschig?)darüber nachdenkt, ob Wünsche und Lebensführung noch zufriedenstellend übereinstimmen...und wie man dem machtlos gegenüberstehen kann.
dieses Aussteigen aus dem Trott der Konvention, des gewohnten Alltags, ist immer ein nettes Thema, das hat er bei der Figur gut beschrieben wie so ein Wandel stattfinden könnte und auch welche Sorgen und Ängste er aufbaut, aber auch welche neuen Ansichten und Erkenntnisse sowas schafft... auch die Gefühlswelten der anderen Hauptfiguren fand ich nachvollziehbar... |
|
| Nach oben |
|
 |
| Untitled
Geschlecht:  | | Anmeldungsdatum: 01.05.2006 | | Beiträge: 4010 | | Wohnort: at the edge of the deep green sea |
|
Verfasst am: 13.11.2007, 21:51 Titel: |
|
|
| dizzy_M hat folgendes geschrieben: |
ich mach das mal in den Thread, der Übersicht wegen, nicht wahr
|
Es gibt Admins / Moderatoren, die wären stolz auf Dich.  _________________ remembering you
standing quiet in the rain
as i ran to your heart to be near |
|
| Nach oben |
|
 |
| dizzy_M

| | Anmeldungsdatum: 29.04.2006 | | Beiträge: 3952 | |
|
Verfasst am: 14.11.2007, 15:59 Titel: |
|
|
Das ist alles, was ich will!  |
|
| Nach oben |
|
 |
| dizzy_M

| | Anmeldungsdatum: 29.04.2006 | | Beiträge: 3952 | |
|
Verfasst am: 28.09.2008, 22:20 Titel: |
|
|
THE LAKE ISLE OF INNISFREE
By William Butler Yeats
I will arise and go now, and go to Innisfree,
And a small cabin build there, of clay and wattles made;
Nine bean rows will I have there, a hive for the honeybee,
And live alone in the bee-loud glade.
And I shall have some peace there, for peace comes dropping slow,
Dropping from the veils of the morning to where the cricket sings;
There midnight's all a-glimmer, and noon a purple glow,
And evening full of the linnet's wings.
I will arise and go now, for always night and day
I hear the water lapping with low sounds by the shore;
While I stand on the roadway, or on the pavements gray,
I hear it in the deep heart's core.
(1892) |
|
| Nach oben |
|
 |
|
|
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben. Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten. Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen. Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
|
|
|